28.07.2010
Leicht zu verarbeitendes Energiesparwunder:
Porenbeton belegt Spitzenplatz im Wärmeschutz
Die allermeisten Häuser in Deutschland werden nach wie vor Stein auf Stein gemauert. Porenbeton hat einen Marktanteil von nahezu 20 Prozent und nimmt Platz drei unter den Mauerwerksbaustoffen ein. Jetzt geht der Baustoff als leicht zu verarbeitendes Energiesparwunder auf die Überholspur. Denn energiesparendes Bauen steht heute im Mittelpunkt aller Planungen, nicht zuletzt, weil die gesetzlichen Vorschriften immer höhere Anforderungen an die Energieeffizienz eines Hauses stellen.
Der aus Quarzsand, Kalk und Wasser hergestellte Baustoff besteht zu 80 Prozent seines Volumens aus Luft und nur zu 20 Prozent aus Feststoffen. Mit Beton hat der Baustoff trotz der Namensverwandtschaft jedoch nichts zu tun. Die eingeschlossene Luft macht den Baustoff vergleichsweise leicht und wirkt wie eine Dämmung. Eine einfach gemauerte Außenwand mit 36,5 cm dicken Porenbeton-Plansteinen erzielt einen U-Wert von 0,23 W/m²K und übertrifft damit die Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2009 ohne zusätzliche Dämmschichten. Selbstverständlich können auch KfW-Effizienzhäuser in Verbindung mit einem energiesparenden Heizsystem auf diese Weise realisiert werden.
Die monolithische Bauweise, also der einschalige Aufbau aus einem einzigen Werkstoff, ist für einen Neubau immer noch die bessere Alternative zu Wärmedämmverbundsystemen. Ihre Stärke liegt in der Nachhaltigkeit, da die einschalige Wand frei von Schadstoffen und erwiesenermaßen langlebig ist. Mit seiner geringen Wärmeleitfähigkeit empfiehlt sich Porenbeton daher immer, wenn es um energiesparendes und nachhaltiges Bauen geht. Seine Wärmedämmung erreicht so gute Werte, dass er sogar fast schon als Dämmstoff bezeichnet werden kann.
Ein weiterer Vorteil von Porenbeton ist das umfassende System an Bauteilen. Die vielseitigen Komponenten eignen sich für alle Bereiche des Hausbaus – vom massiven Innenausbau über An- und Umbauten, die Sanierung sowie den kompletten Rohbau. Dazu gehören Plansteine, Planelemente, Planbauplatten. Abgerundet wird das Angebot durch Produkte wie Passplatten, Fertigstürze, U-Steine und U-Schalen, Deckenrandsteine, Rollladenkästen, Putze, Beschichtungen und Dichtungsmaterialien.
Bauherren und Architekten schätzen Porenbeton für den Bau von Doppel-, Reihen- und freistehenden Einzelhäusern sowie –aufgrund der hohen Tragfähigkeit – für den Mehrgeschossbau mit bis zu neun Etagen. Grund dafür ist die mikroskopisch feine, sehr gleichmäßige Kristallstruktur, die hohe Lasten aufnehmen und weiterleiten kann. Dank ihrer hohen Maßgenauigkeit lassen sich Porenbeton-Steine mit sogenanntem Dünnbettmörtel verarbeiten. Das Prinzip von Nut und Feder macht senkrechte Mörtelfugen überflüssig. Lediglich offene Stoßfugen über 5 mm Breite müssen vor dem Verputzen mit geeignetem Mörtel verschlossen werden. Dadurch ist der Anteil der Mörtelfugen, über die Energie entweichen kann, auf ein Minimum reduziert.
Sein leichtes Gewicht und die einfache Verarbeitung machen Porenbeton auch zu einem bewährten Baustoff für Do-it-yourselfer. Zuschnitte, Aussparungen, Durchbrüche und Schlitze sind schnell und genau gesägt, gebohrt oder gefräst. Die ebenen Wandflächen vereinfachen das Verputzen und Verfliesen. Bausatzhäuser aus Porenbeton sind bei Selbermachern sehr beliebt, wenn es darum geht, das Haus mit dem Leichtgewicht komplett selbst zu errichten und so durch¬schnittlich 35.000 bis 40.000 Euro einzusparen. Weitere Informationen unter
www.bv-porenbeton.de.

Auf der sicheren Seite sind Bauherren mit dem Baustoff Porenbeton. Dank seiner hohen Wärmedämmung sind sie für die Zukunft gut gerüstet.
Foto und weitere Informationen: Bundesverband Porenbeton
Entenfangweg 15
30419 Hannover
Tel.: 0511/390897-7
Fax: 0511/390897-90
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