Bauträger

Stürze

Konstruktive Perfektion: Stürze für PORIT-Porenbeton und KS-ORIGINAL Kalksandstein

Im modernen Geschoss- und Eigenheimbau sind Wandöffnungen sensible Schnittstellen zwischen Statik, Bauphysik und Prozessgeschwindigkeit. Die Verwendung von materialidentischen Systemstürzen von CIRKEL stellt sicher, dass diese Knotenpunkte technisch einwandfrei und wirtschaftlich effizient realisiert werden.

Durch den Verzicht auf bauseitige Ortbetonlösungen im Bereich von Fenster- und Türstürzen wird die Homogenität des Mauerwerks aus PORIT und KS-ORIGINAL konsequent fortgeführt.

Systemvorteile im Überblick

Die Integration industriell gefertigter Stürze bietet entscheidende Mehrwerte für die Projektabwicklung:

Beschleunigter Baufortschritt: Wegfall von Schal- und Bewehrungsarbeiten sowie notwendigen Aushärtezeiten. Die unmittelbare Belastbarkeit ermöglicht eine lückenlose Taktung der Folgegewerke.
Risikominimierung: Ein materialgleicher Untergrund über die gesamte Fassadenfläche reduziert das Risiko von thermisch oder hygrisch bedingten Spannungsrissen im Putzauftrag erheblich.
Optimierter Wärmeschutz: Insbesondere bei PORIT-Porenbeton werden Wärmebrücken an den Sturzauflagern auf ein Minimum reduziert, was die energetische Zertifizierung des Gebäudes unterstützt.

PORIT-Porenbetonstürze: Leichtbau mit hoher Tragkraft

Für Wandsysteme aus Porenbeton stehen bewehrte Sturzkomponenten zur Verfügung, die höchste Dämmwerte mit statischer Zuverlässigkeit kombinieren.

Flachstürze: Diese kommen in Kombination mit einer Druckzone aus übermauerten Steinreihen zum Einsatz. Sie sind die wirtschaftliche Standardlösung für optimierte Materialkosten.
Tragende Stürze: Als montagefertige Bauteile nehmen sie Lasten ohne zusätzliche Übermauerung sofort auf – ideal bei geringen Raumhöhen oder hohen Einzellasten.
U-Schalen: Sie dienen als verlorene Schalung für verdeckte Stahlbetonkerne und erhalten das einheitliche Oberflächenbild der Porenbetonwand.

KS-ORIGINAL: Massive Belastbarkeit

Kalksandstein-Stürze sind die Antwort auf hohe statische Anforderungen und die Notwendigkeit eines exzellenten Schallschutzes.

Maßhaltigkeit: Die präzise Fertigung im Raster der KS-Plansteine erlaubt einen sauberen Fugenschluss und eine passgenaue Integration in das Mauerwerk.
Hohe Tragzahlen: Auch bei großen Spannweiten bleiben die Sturzquerschnitte schlank, was die architektonische Gestaltungsfreiheit erhöht.

Technische Grundlagen für die Planung

Um die dauerhafte Funktionsfähigkeit der Bauteile zu gewährleisten, sind grundlegende Parameter zu beachten:

Mindestauflager: Die korrekte Lastabtragung erfordert – je nach lichter Weite – Auflagertiefen zwischen 11,5 cm und 25,0 cm.
Vermörtelung: Nur eine vollflächige Vermörtelung der Stoß- und Lagerfugen im Übermauerungsbereich (bei Flachstürzen) garantiert die statische Mitwirkung des Mauerwerksverbundes.
Verarbeitung: Die Einbaurichtung (Kennzeichnung der Zugseite) ist für die statische Wirksamkeit der integrierten Bewehrung zwingend einzuhalten.
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